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Aktuelle Anmerkungen
Gilda am 07:17 Uhr 24.10.2011 :
Alle die ich bisher schon gesehen habe, haben mic
Anselm am 11:44 Uhr 23.9.2011 :
Bester Blog ever!
caren am 21:02 Uhr 17.6.2011 :
Ihr macht hier echt eine super Arbeit !
Antonin am 17:02 Uhr 16.6.2011 :
Die Seite ist zwar etwas ungewöhnlich, aber mir
Anne-Rose am 22:23 Uhr 15.6.2011 :
Wow, so eine Seite hab ich echt noch nie gesehen!
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Zensur durch die Nazis
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 brachen für die Kunst ungewisse Zeiten in Deutschland an. Quer durch alle Gattungen künstlerischer Arbeit erhielt die gesellschaftliche Gleichschaltung des deutschen Volkes Priorität. Dabei wurde eine eindeutige Auffassung wirklich deutscher Kunst vertreten, Künstler, die nicht in das Schema hinpassten, wurden eiskalt boykottiert, verfolgt oder sogar ermordet. Die Begrifflichkeit entarteter Kunst wurde geschaffen. Verbote der künsterlischen Betätigung, etwa Schreibverbote für Schriftsteller, wurden zügig umgesetzt. Wer nicht Mitglied der Reichskulturkammer und ähnlichen Zwangsverbänden wurde, erhielt automatisch Berufsverbot. Mit derartigen Aktivitäten gelang es der nationalsozialistischen Regierung zügig, die Kunst gleichzuschalten, ob schaffende Kunst, Gesang, Literatur oder die heimische Presse. Die Überwachung der Medienlandschaft etwa oblag dabei dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, dem Reichspropagandaminister Joseph Goebbels vorstand. Einen traurigen Auftakt fand die Zensur der Literatur mit der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, als Werke von Heinrich Mann, Erich Kästner oder Erich Maria Remarque öffentlich beschimpft und verbrannt wurden. Vielen Künstern blieb daher nur die Option der Emigration, da künstlerische Betätigung in Deutschland für sie ebenso wie das wirtschaftliche Überleben nicht mehr möglich war.
Tags:Betätigung, Literatur, Kunst, Erich Kästner,
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Diskussion zu diesem Beitrag
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Josef Albert schrieb am 10:47 Uhr 15.4.2011
Ich finde euren Schreibstil ja immer wieder göttlich :) Bleibt bitte noch lange so
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